Über uns Autoren

05SPIELZIEL ist ein Zusammenschluss von Christian Fiore und Knut Happel.

Wir kennen uns bereits seit Jugendtagen und sind gemeinsam in einem kleinen rheinhessischen Dorf aufgewachsen. Waren es anfänglich gemeinsame Rollenspielabenteuer im Land des „Schwarzen Auges“, die uns im Freundeskreis faszinierten, reifte bereits vor vielen Jahren auch die Begeisterung für Gesellschaftsspiele. Seit 2003 beschäftigen wir uns in ernsthafter Weise mit dem Entwickeln von Gesellschaftsspielen. Und schließlich war es viele Ideen später „Pecunia non olet – Geld stinkt nicht“, unser Spiel um römische Latrinen, mit welchem wir erstmals einen Verlag begeistern konnten.

Es scheint, als bringen wir beide aus unseren Berufen recht nützliche Eigenschaften zum Entwickeln von Spielen mit:

0102Christian Fiore, Jahrgang 1975, Graphik-Designer und Geschäftsführer des mittelständischen „Büros für Gestaltung“ im rheinhessischen Schwabsburg, hat zahlreiche Gesellschaftsspiele grafisch gestaltet – sowohl eigene als auch solche anderer Spieleautoren.

“Als studierter Kommunikationsdesigner habe ich wohl ein Auge für alles Visuelle. Und durch meine Firma weiß ich darüber hinaus um die Schwierigkeiten auf dem Weg vom Konzept zum fertigen Produkt. Meine eigene Spielleidenschaft gilt flotten Kartenspielen und Brettspielen mit ungewöhnlicher Thematik und optisch ansprechender Gestaltung.”

Knut Happel, Jahrgang 1973, Staatsanwalt in hessischen Darmstadt, hat zahlreiche Spiele von Mainz 05 im Stadion gesehen – sowohl gute als auch schlechte.

“Als Jurist bin ich den Umgang mit Spielregeln gewohnt. Allerdings sind als Staatsanwalt meine “Mitspieler” meist solche, die sich nicht an die Spielregeln gehalten haben, was ich aus meinen eigenen Spielrunden nicht kenne. Mich selbst faszinieren Spiele mit historischem Hintergrund und ansprechender Optik, die mit klaren und einfachen Regeln eine Vielzahl an interessanten Spielsituationen bieten.”

0304Fast alle unsere Spiele haben wir gemeinsam entwickelt, da uns die Arbeit im Team einen Heidenspaß bereitet. Und das obwohl wir eigentlich sowohl beim Spielen als auch beim Spieleentwickeln recht unterschiedliche Charaktere sind. Christian Fiore hat meist spontane, witzige Ideen, Knut Happel tüftelt an seinen Geistesblitzen lange herum, bevor er sie Christian vorstellt. Dieses gemeinsame erste Spielen oder Besprechen einer Spielidee überstehen die meisten (scheinbar genialen) Ideen übrigens nicht. Darin sehen wir aber auch den großen Vorteil unserer Zusammenarbeit: Zwei Ideengeber fügen ihre Gedanken zusammen, zwei Kritiker bewerten die Arbeit des anderen, zwei Testspieler sehen was einer vielleicht nicht sehen würde. So verrennt sich keiner von uns in eine Idee, die dann letztlich aus vielleicht banalen Gründen doch nicht funktioniert. Und eine Spielidee und ihre Umsetzung muss es schon uns beiden angetan haben, um ernsthaft weiterverfolgt zu werden. Eine recht hohe Hürde, die aber – so glauben wir – den gemeinsamen Spielideen gut tut. Hauptantrieb unserer Zusammenarbeit ist aber schlicht der große Spaß, den wir am gemeinsamen Entwickeln der Spiele haben.

Wir wollen mit unseren Spielen nicht nur den Kreis vorhandener Spielinteressierter unterhalten, sondern den Kreis der Spielinteressierten vergrößern. Dazu bedarf es unserer Meinung nach Spiele, die einerseits mit einfachen Regeln schnell zu begreifen sind und daher auch bei weniger Spielerfahrenen schnell Spaß und spielerische Erfolgserlebnisse bringen. Gleichzeitig müssen diese Spiele aber auch eine zweite Ebene haben, die sich nicht sofort erschließt, sondern von den erfahrenen Spielern entdeckt werden will. Ein gutes Spiel hat nach unserer Einschätzung überschaubare, ‚leichte’ Regeln, erlaubt aber daraus vielfache, interessante Entscheidungen. Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt, Spiele zu entwickeln, die ihren Reiz für einen großen Kreis an Spielbegeisterten haben, die also „Neuspieler“ ansprechen und „Altspieler“ zufriedenstellen.